E-Learning-Tool zur Diversity-Kompetenz in der Hochschullehre

Die Vielfalt an Hintergründen und die damit verbundenen individuellen Lebenslagen der Studierenden müssen bei der Gestaltung von Studium und Lehre berücksichtigt werden. So kann Chancengleichheit gewährleistet und die Potenziale dieser Vielfalt für ein attraktives und qualitativ hochwertiges Studium entfaltet werden. Das E-Learning-Tool soll Lehrende für die Herausforderungen einer diversity-sensiblen Hochschullehre sensibilisieren und bei der Umsetzung unterstützen.

Das Tool wurde 2014 im Rahmen eines einjährigen Kooperationsprojektes an der Universität zu Köln und der RWTH Aachen entwickelt und durch das Zentrum für Kompetenzentwicklung für Diversity Management in Studium und Lehre (KomDiM) gefördert.

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Toolbox Gender und Diversity in der Lehre (FU Berlin)

Die Toolbox Gender und Diversity in der Lehre ist ein Gemeinschaftsprojekt des Margherita-von-Brentano-Zentrums und des Büros der Zentralen Frauenbeauftragten der Freien Universität Berlin.
Die Toolbox ist ein Angebot für alle Mitglieder der Freien Universität Berlin, insbesondere alle Lehrenden und Mitarbeiter*innen, die mit Hochschullehre beschäftigt sind. Sie ist frei zugänglich für alle weiteren Interessierten.Die Toolbox bietet Unterstützung bei der Planung und Gestaltung von Lehrveranstaltungen so wie der Erweiterung der eigenen Gender- und Diversitätskompetenz.
Diese Toolbox stellt Lehrenden ganz konkrete Materialien und Anregungen für gender- und diversitätsbewusste Lehre zur Verfügung. Sie beinhaltet aber auch Hintergrundinformationen und kurze theoretische Informationen, wo diese hilfreich für die Umsetzung in der Praxis sind.

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DOING DIVERSITY (Schweiz)

DOING DIVERSITY bietet eine Sammlung von Best Practice-Beispielen zu Vielfalt, Gleichheit und Integration an Schweizer Hochschulen. In der Toolbox können Projekte, relevante Publikationen und Strategien zum Schwerpunktthema Diversity durchsucht werden. Die Toolbox DOING DIVERSITY ist ein Modul B der Projektzusammenarbeit, finanziert durch „P-7 Chancengleichheit und Hochschulentwicklung 2017-2020“ der Schweizer Universitäten.

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IDM Toolbox

Die IDM-Toolbox bietet vor allem Unterstützung für Leiter und Entscheidungsträger von Hochschulprogrammen.
Praxisnahe Beispiele werden unter verschiedenen Bildungsaktivitäten kategorisiert und entlang des HEAD CD Frame ausgerichtet. Dabei hat sich der HEAD CD Frame für die Bearbeitung von Fragen des Diversity-Managements während des gesamten „Studen Lifecycle“, angefangen beim Hochschulzugang bis hin zum Abschluss, bewährt und ist ein Bezugsrahmen für ein ganzheitliches Diversitätsmanagement, das fünf miteinander verbundene Diversitätssegmente umfasst.

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Gendergerechte Hochschullehre: Online-Tool zur Selbstevaluation und Weiterbildung

Die Qualität von Hochschullehre misst sich heute auch daran, ob sie die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern fördert. Gute Hochschullehre schafft für Frauen und Männer optimale Bedingungen für den Erwerb von Wissen und Qualifikationen und trägt damit zum Abbau von ungleichen Bildungs- und Aufstiegschancen bei.

Allerdings ist die geschlechtergerechte Gestaltung der Hochschullehre kein einfaches Vorhaben, denn sie erfordert einen spezifischen Blick auf die eigene Praxis als Lehrperson. Dieses Tool der Universität Freiburg (CH) soll Sie dabei begleiten. Es wurde entwickelt, um Sie bei der Selbstreflexion Ihrer Praxis als Hochschullehrerin oder Hochschullehrer und der Entwicklung einer geschlechtergerechten Lehre zu unterstützen.

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Toolbox für gute Lehre (Hochschule Ludwigshafen am Rhein)

Die Heterogenität der Studierenden konfrontiert Lehrende mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen, Bedarfen und Erwartungen an Lehrinhalte und Didaktik. Die Toolbox für gute Lehre in einer vielfältigen Studierendenschaft setzt hier an. Sie bietet Lehrenden eine Analyse, welche Aspekte der Diversität in der Lehre besonders relevant sind und wie übliche Lehrformate, Methoden und Prüfungen lernrelevante Diversität berücksichtigen. Die Toolbox entstand aus der Idee von Prof. Dr. Jutta Rump, das Thema Diversität in der Lehre für Professorinnen und Professoren und andere Lehrkräfte zu analysieren und aufzubereiten. Das Konzept sowie die Texte der Toolbox wurden von der Abteilung Studium und Lehre der Hochschule Ludwigshafen (Imke Buß, Petra Schorat-Waly) und vom Institut für Employability (Prof. Rump, Melanie Schiedhelm, Janina Kaiser) gemeinsam entwickelt.

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geschicktgendern.de – Das Genderwörterbuch

Geschickt gendern – das Genderwörterbuch war die erste Website über gendergerechte Sprache. Seit 2015 werden umfassende Informationen zum Thema gendergerechte Sprache zusammengefasst und für eine breite Öffentlichkeit verfügbar gemacht und wird unabhängig, unkommerziell und ehrenamtlich von Johanna Usinger als Privatperson betrieben. Es ist in keiner Institution verankert und wird weder institutionell noch anderweitig finanziell oder ideell unterstützt.

Die Toolbox dient dabei vor allem als Inspiration. Die alternativen gendergerechten Begriffe können in vielen Kontexten eins zu eins eingesetzt werden, in manchen passen sie eher weniger, manchmal haben die Begriffe leicht andere Konnotationen und ab und zu ist die Paarform oder das Gendersternchen die einzige Möglichkeit gendergerecht zu formulieren.

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Inklusive Schreibweise

Die Universität Göttingen möchte Chancengleichheit und Diskriminierungsschutz sicherstellen. Deshalb fördert sie sprachliche Gleichbehandlung, auch im Hinblick auf Geschlechtervielfalt.

In der Toolbox finden sich Anregungen und Hinweise zur Umsetzung inklusiver Schreibweisen. Sie wurde wurden von der Stabsstelle Chancengleichheit und Diversität in Zusammenarbeit mit der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Universität Göttingen erarbeitet.

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