Projekte 2016

Im Jahr 2016 fördert KomDiM das Projekt „ProDivFA“ der Fachhochschule Aachen und das Projekt „Internationale Kulturerschließung an der HfM Detmold“ der Hochschule für Musik Detmold (siehe rechts).

Insgesamt hatten sich acht Hochschulen (sechs Universitäten und zwei Fachhochschulen) für die Projektförderung beworben.

 

 

 

 

 

Projekte 2015

Um eine Projektförderung für 2015 haben sich
sechs Hochschulen (drei Universitäten und
drei Fachhochschulen) beworben.

Im Jahr 2015 wurden über KomDiM
das Projekt „DUC“ der Universität Paderborn und
das Projekt „Online Diversity Counseling“
der Fachhochschule Düsseldorf gefördert (siehe rechts).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Projekte 2014

Um eine Projektförderung für 2014 haben sich
14 Hochschulen mit zwölf Einzel- und einem Kooperationsantrag beworben.

Im Jahr 2014 wurden über KomDiM
das Projekt „Männer, Frauen, Medizin“
der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und
das Kooperationsprojekt "DiVers - Didaktik und Diversity in der Hochschullehre"
der Universität zu Köln und der RWTH Aachen gefördert (siehe rechts).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pilotprojekte 2013

Über das KomDiM-Projektzentrum wurden
in 2013 jeweils ein Pilotprojekt
an der Universität Duisburg-Essen und
an der Fachhochschule Köln gefördert.

An der Universität Duisburg-Essen
wurde das Projekt "ProDiversität II" und
an der Fachhochschule Köln das Projekt "Feedbackkultur" gefördert (siehe rechts).

 

 

2016 - Das Projekt "ProDivFA"

Das Projekt „ProDivFA“ soll zu einer Sensibilisierung des Diversitätsverständnisses in Studium und Lehre an der FH Aachen beitragen. Ziel ist es, über den Zeitraum von einem Jahr durch verschiedene Maßnahmen alle Hochschulangehörigen über das Diversitätsangebot an der FH Aachen zu informieren und somit einen bewussten Umgang mit Verschiedenheit zu fördern. Das Programm beinhaltet die Entwicklung einer zielgruppenorientierten Workshop-Reihe sowie die Initiierung eines Informationstages, an welchem die Vielfalt an der Hochschule allen Akteuren und Interessenten vorgestellt wird. Die Verankerung des Workshop-Programms als verpflichtende hochschuldidaktische Basisqualifizierung für neuberufene Lehrkräfte stellt einen Meilenstein des Projekts dar. Ergänzt wird das Angebot durch den Aufbau eines Internetportals, welches neben einer Übersicht über die wesentlichen Diversitätsaktivitäten der FH Aachen weitere themenrelevante Informationen bereitstellt.

2016 - Das Projekt "Internationale Kulturerschließung an der HfM Detmold"

Im Rahmen des Projekts "Internationale Kulturerschließung an der HfM Detmold" wird das Lehrmodul "Internationale Kulturerschließung" für alle Studierenden im ersten  Semester eingeführt. Dies besteht aus einem Sprachmentoring für ausländische Studierende im ersten Semester, einem Seminar "Internationale Kulturerschließung und  -geschichte" für alle Studierenden im ersten Semester sowie einer hochschulweiten Veranstaltung "campus international" in Form eines 'Markts der Möglichkeiten' in der Mitte des Semesters. Ziel ist es, die sehr heterogene Studierendenschaft schon zu Beginn des Studiums so zu befähigen, dass sie Studium und Studienorganisation trotz unterschiedlichster sprachlicher und kultureller Hintergründe problemlos bewältigen kann.

2015 - Bilanzworkshop 4.12.2015

Bild: Bilanzworkshop 2015
Die Workshop-Teilnehmer*innen (v.l.n.r.): Dr. Nicole Auferkorte-Michaelis, Oliver Bluszcz-Weinem, Andree Müller, Prof. Dr. Marc Beutner, Annette Ladwig, Sven Oleschko, Björn Brünink

Gemeinsam mit dem KomDiM-Team haben die Projektverantwortlichen der KomDiM-Projekte „OnDivers“ (HS Düsseldorf) und „DUC“ (Universität Paderborn) am 4.12.2015 Bilanz zum Förderjahr 2015 gezogen. Die Projektpräsentationen haben einen intensiven Austausch zu Vorteilen von niederschwelligen Online-Beratungsangeboten und Einsatzmöglichkeiten von Classroom-Response-Systemen und user-generated-content angeregt.

Als Fazit wurde für das Projekt der Hochschule Düsseldorf gezogen, dass die Anonymität und schnelle Verfügbarkeit des Beratungschats die Studieninteressierten motiviert hat, im vorurteilsfreien Raum auch vermeidlich triviale oder informelle Fragen zu stellen. Für das Projekt der Universität Paderborn wurde festgehalten, dass ein heterogenitätssensibles Interaktionsmodell für große Lehrveranstal­tungen Studierende aktiviert und ihnen neue Perspektiven eröffnet, der zusätzliche Gruppenarbeits­aufwand aber eine intensive Eingewöhnungsphase braucht, um von den Studierenden als lernwirksam wahrgenommen zu werden.

Die Projektarbeit wird an beiden Hochschulen nach Auslauf der KomDiM-Förderung über das Engagement der Projektverantwortlichen weiter verfolgt. Generell besteht Austauschbedarf darüber, wie DiM-Maßnahmen nachhaltig an Hochschulen verankert werden können. Der Frage nach effektiven Implementationsstrategien für Projekte wird KomDiM im Laufe 2016 u.a. im Rahmen der ProfiLS-Professionalisierung nachgehen.

Begleitet wurde der Bilanzworkshop durch das graphic recording von Sven Oleschko.

2015 - Das Projekt "DUC - Diversity management in large higher education courses through didactical embedded User-Generated Content"

Im Projekt DUC der Universität Paderborn wurden durch innovative, technikunterstützte Lernszenarien, die der Diversität von Lerngruppen in universitären Großveranstaltungen Rechnung tragen, Lernbarrieren überwunden und Studierenden dabei unterstützt, ihre Lernprozesse erfolgreich zu gestalten. Kernziel war es, Studierenden die Möglichkeit zu bieten, sich im Nachgang zu Vorlesungen in nach Diversitätsaspekten zusammengesetzten Diskussionsgruppen mit anderen Studierenden zusammenzufinden und gemeinsam fachliche Fragen („User Generated Content“) zu den inhaltlichen Bereichen der besuchten Veranstaltung zu erstellen, die im Rahmen der nächsten Vorlesung mittels eines Classroom Response Systems (CRS) zur Diskussion gestellt wurden.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in der Projektdatenbank und in beigefügter Präsentation als PDF.

2015 - Das Projekt "Online Diversity Counseling"

Im Fokus des Teilprojekts der Fachhochschule Düsseldorf „Online Diversity Counseling“, stand die Entwicklung und Erprobung eines Peer-to-Peer Supports via Internet-Chat, der im Vorfeld einer professionellen Beratung niedrigschwellig ansetzt und im Sinne einer ersten Hilfestellung für Schülerinnen und Schüler im Übergang Schule - Hochschule zu verstehen ist.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in beigefügter Präsentation als PDF.

2014 - Zwischenbilanzworkshop 23.06.2014

Ziel des Workshops war es, die Projektmitarbeiter/innen der KomDiM-Projekte 2013 und 2014 miteinander zu vernetzen und Synergien in der Projektarbeit herauszuarbeiten. Dazu haben die Projektverantwortlichen vormittags in Kurzpräsentationen einen Einblick in ihre Arbeit gegeben und hatten in den anschließenden kollegialen Projektberatungen die Möglichkeit, Rückfragen zum Projektverlauf zu stellen und Implementierungsmöglichkeiten, Umsetzung von Meilensteinen, Transfermöglichkeiten etc. zu diskutieren. Nachmittags wurden Stärken und Herausforderungen der DiM-Projektarbeit festgehalten und Unterstützungsbedarfe notiert, die Implementierungsprozesse von DiM an Hochschulen fördern.

Diskutiert wurde intensiv, wie Kolleg/inn/en und Angehörige der eigenen Hochschule mobilisiert werden können an Hochschulentwicklungsprozessen im DiM-Bereich mitzuwirken. Zu dem Thema "Change Prozesse anregen und steuern" plant KomDiM im Spätherbst ein Workshopangebot. Als weitere Antwort auf die Diskussionen wird KomDiM das Format der kollegialen Beratung unter Projektmitarbeiter/inne/n im DiM-Bereich verstetigen, um Austauschmöglichkeiten über die Grenzen der eigenen Hochschulen zu schaffen.

Die Powerpoint-Präsentationen zu den Projekten finden Sie nachfolgend unter den Projektdarstellungen.

2014 - Das Projekt "DiVers - Didaktik und Diversity in der Hochschullehre"

Ziel war die Entwicklung eines internet-basierten Instruments zur Selbsteinschätzung (Online-Self-Assessment-Tool) von Lehrenden in Bezug auf die Umsetzung von diversitätsbezogenen Aspekten in der Lehre. Das Online-Self-Assessment-Tool „DiVers“ hat dabei sowohl die Selbstreflexion der Lehrenden in Bezug auf ihre eigene Rollenvielfalt angeregt als auch ihr professionelles Handeln im Zusammenhang mit der Gestaltung von Kommunikation und Interaktionen, in der Integration von Gender- und Diversityaspekten in die Fachinhalte, in der Wahl von Lehr-/Lernmethoden sowie in der Überprüfung von Leistungen in den Mittelpunkt gestellt.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in der Projektdatenbank und in beigefügter Präsentation als PDF.

2014 - Das Projekt „Männer, Frauen, Medizin“

Eine geschlechtersensible Medizin berücksichtigt biologische, psychologische als auch soziale Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei der Entstehung und Häufigkeit von Erkrankungen, ihrer Prävention, Diagnostik und Therapie. Der medizinischen Ausbildung kommt eine Schlüsselrolle zu, indem sie die Studierenden befähigt, geschlechtsspezifische Unterschiede zu erkennen und diese Erkenntnisse in der eigenen ärztlichen Tätigkeit zu nutzen. An der medizinischen Fakultät Düsseldorf wurden im Rahmen des Projektes ‚Männer, Frauen und Medizin‘ Aspekte der geschlechtersensiblen Medizin systematisch und auf verschiedenen Ebenen in die Ausbildung aufgenommen.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in der Projektdatenbank und in beigefügter Präsentation als PDF.

2013 - Das Pilotprojekt "ProDiversität II"

Mit dem Projekt "ProDiversität II" wurde an der Universität Duisburg-Essen im Förderjahr 2013 eine proaktive Professionalisierung der in Lehr-, Beratungs- und Führungsprozessen eingebundenen Akteur/inn/en im Umgang mit Diversität initiiert. Das Projekt ergänzte damit das seit 2010 implementierte, bedarfsorientierte Angebot "ProDiversität". In "ProDiversität II" waren zwei Kernelemente von Bedeutung: die Entwicklung neuer, angebotsorientierter, Workshopformate und der Aufbau eines Downloadbereichs im Diversity-Portal.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in der Projektdatenbank und in beigefügter Präsentation als PDF.

2013 - Das Pilotprojekt "Feedbackkultur"

Ziel des Projektes Feedbackkultur war es, erste Schritte zur Etablierung eines Entwicklung ermöglichenden Feedbacks zu gehen. Dabei lag der Fokus vor allem auf den beiden Bereichen "Feedback der Lehrenden zu studentischen Leistungen / Lernaktivitäten" und "Feedback der Studierenden zur Gestaltung der Lernumgebung / der Lerngelegenheiten". Mit dem Projekt waren insbesondere Maßnahmen zur Kompetenzentwicklung (Sensibilisierung für die Lernförderlichkeit von Feedbackprozessen, Förderung von Kompetenzen für die systematische Verankerung von Feedback in Lehre, Studium und Beratung mit dem Fokus auf vielfältige Lernstrategien) und zur Dokumentation wie Prozessintegration verbunden.

Weitere Informationen und ein Video zum Projekt finden Sie in der Projektdatenbank  und  Mitnehmbar von KomDiM und in beigefügter Präsentation als PDF.

 

 

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Ein Projekt der Universität Duisburg-Essen und der Technischen Hochschule Köln. Dieses Projekt wurde von 2012 bis 2016 aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter den Förderkennzeichen 01PL11083A und 01PL11083B gefördert.

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(Förderung von 2012-2016)
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