So gelingen diversitätsorientierte Lehrveranstaltungen

Diversity Management an Hochschulen bedeutet mehr als die Unterscheidung von Studierenden anhand von Merkmalen wie der Muttersprache oder körperlicher Beeinträchtigungen. Frank Linde und Nicole Auferkorte-Michaelis beschreiben im aktuelle Heft „Forschung & Lehre“ den Mehrebenen-Ansatz des Diversitymanagements.

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In dem sogenannten „Mehrebenen-Ansatz des Diversitätsmanagements“ werde nicht kategorisierend gearbeitet, so die Autoren. Es findet keine Unterscheidung zwischen dem Lernverhalten von Studierenden mit und ohne Migrationshintergrund statt. Linde und Auferkorte-Michaelis erklären vielmehr, dass Unterschiede im Lernverhalten in den Vordergrund rücken, die für alle Studierenden relevant sind: die Zielorientierung etwa, die Lernmotivation oder die eingesetzten Lernstrategien. Die Forschung spricht hier von „relevanter Diversität“.

Diversitätsgerechte Lehre vereint im Mehrebenen-Ansatz die gleichzeitige Betrachtung der Studierenden als Gesamtheit mit ihren Gemeinsamkeiten, als Individuen mit ihren je eigenen Bedürfnissen, sowie als Angehörige von Gruppen mit verschiedenen Merkmalen, wobei letzteres nur situationsabhängig von Bedeutung ist.

Eine erfolgreiche Planung von Lehrveranstaltungen gelingt demnach, wenn Lehrende die drei Komponenten Learning Outcomes, Lehr-Lern-Arrangements und Prüfungen aufeinander ausrichten.

Was das genau bedeutet, lesen Sie in „Auf mehreren Ebene agieren“.



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