Mehr Frauen im Wissenschaftsbetrieb

Frauen sind in der Wissenschaft immer noch unterrepräsentiert. Das Lise-Meitner-Exzellenzprogramm der Max-Plack-Gesellschaft möchte das ändern. Beginnend im Frühjahr 2018 sollen bis 2022 pro Jahr jeweils bis zu zehn neue Stellen für exzellente Wissenschaftlerinnen geschaffen werden.

Max Planck Institute for the Science of Light Interior By Ymblanter (Own work) [CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

Kern des Programms ist es, dass die Ausgewählten die Leitung eigener Max-Planck-Forschungsgruppen übernehmen und so die Chance erhalten, frühzeitig in ihrer Karriere Führungsverantwortung zu übernehmen und ihr Profil zu schärfen.   

Bewerberinnen müssen ein mehrstufiges Auswahlverfahren durchlaufen. Diejenigen, die sich durchsetzen, erhalten einen auf fünf Jahre befristeten W2-Vertrag mit Aussicht auf Verlängerung sowie eine garantierte unbefristete TVöD-Stelle (E15). Mit diesem Kombi-Angebot will die Max-Planck-Gesellschaft die Teilnehmerinnen zum weiteren Aufstieg motivieren und ihnen einen transparenten und planbaren Karriereweg zusichern.

 „Freie wissenschaftliche Entfaltung, langfristige berufliche Sicherheit und klare Karriereperspektiven sind die Eckpfeiler dieses spannenden Programmes, das sich an junge Talente richtet, die in der MPG ihre wissenschaftlichen Visionen verwirklichen wollen. Ich bin davon überzeugt, über das Lise-Meitner-Exzellenzprogramm auch zukünftige Direktorinnen der Max-Planck-Gesellschaft zu gewinnen.“, sagt Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft.

Weitere Informationen unter https://www.mpg.de/11756769/zusaetzliche-stellen-fuer-exzellente-wissenschaftlerinnen

 

 

 

 

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