ExpertInnenauswahl

Prof. Dr. Lars Schmitt

Prof. Dr. Lars Schmitt

Diplom-Soziologe / Professor für Soziologie an der Fachhochschule Düsseldorf mit den Schwerpunkten: Soziale Herkunft; Bildung; Partizipation; Konfliktanalyse und -bearbeitung

Persönliches Statement zu Diversity

Subjekt- und Ressourcenorientierung sind nur dann möglich, wenn das Soziale am Individuellen nicht (wohlmeinend) ignoriert und Ungleichheit damit verschleiert wird.

Kontaktdaten

Hochschule Düsseldorf
Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Institutionelle Website
Universitaetsstr. 1, Geb. 24.21, Raum 06.68
40225 Düsseldorf
lars.schmitt[at]fh-duesseldorf.de

Ansprechbar für ...

  • Beratung, Coaching, Supervision
  • Studium, Lehre
  • Studiengangentwicklung
  • Übergänge: Schule, Hochschule, Beruf

Beruflicher Werdegang

Seit dem 1. April 2011 bin ich Professor für Politische Soziologie an der Fachhochschule Düsseldorf.

Politische Soziologie besteht für mich nicht nur aus der Analyse intermediärer Institutionen der politischen Sozialisation, Willensbildung und Interessenvertretung (Soziale Bewegungen, Parteien, Medien etc.). Sie fragt darüber hinaus nach den Zugangsmöglichkeiten zu diesen Institutionen sowie nach Perspektiven, diese zu verbessern und ist deshalb eng mit meinen weiteren Schwerpunkten, nämlich der Erforschung sozialer Ungleichheit, der Bildungs- und der Konfliktsoziologie verknüpft.

In meiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Angestellter am interdisziplinären Zentrum für Konfliktforschung der Universität Marburg von 2002 bis 2011 konnte ich diesen Zusammenhängen nachspüren und habe 2009 meine Promotion zum Erleben von sozialer Herkunft und Ungleichheit im Studium abgeschlossen.

Dazu waren Beobachtungen und Erfahrungen während meines eigenen Studiums der Soziologie, Psychologie, Chemie sowie Friedens- und Konfliktforschung in Marburg (1994-2000) und Toulouse (1996-1997) hilfreich.

Nach meinem Abschluss als Diplom-Soziologe (2001) habe ich zunächst als Marktforscher in Hamburg gearbeitet, um mich seit 2002 intensiv auch mit den praktischen Anwendungsmöglichkeiten des Wissens um die Zusammenhänge von sozialer bzw. politischer Teilhabe, Bildung und sozialer Ungleichheit auseinanderzusetzen.

Dazu habe ich einen Ansatz („Habitus-Struktur-Konflikte“) entwickelt, der eben nicht nur zur Analyse von sozialen Zusammenhängen dient, sondern auch als Methode zum Empowerment eingesetzt werden kann. So lässt sich damit Beratung oder pädagogische Intervention in allen möglichen Bereichen „machtsensibler“ gestalten. Konkret lasse ich diese Überlegungen als ausgebildeter Mediator auch in die Konfliktbearbeitungspraxis einfließen.

Externe Website mit persönlichem Profil

Mitgliedschaften

Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)

Zentrum für Konfliktforschung der Philipps-Universität Marburg

Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung (AFK)

Ausgewählte eigene Publikationen

Schmitt, Lars: Bestellt und nicht abgeholt. Soziale Ungleichheit und Habitus-Struktur-Konflikte im Studium, Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2010.

Schmitt, Lars: Ich spreche was, was Du nicht hörst. Soziale Ungleichheit als babylonischer Turmbau, in: Dege, Martin et al. (Hg.): Können Marginalisierte (wi(e)der)sprechen? Zum politischen Potenzial der Sozialwissenschaften, Gießen: Psychosozial-Verlag, 2010.

Schmitt, Lars: Barfuß oder Lackschuh? Soziale Ungleichheit und Protest. Forschungsjournal NSB, Jg. 20, Heft 1, 2007.

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Ein Projekt der Universität Duisburg-Essen und der Technischen Hochschule Köln. Dieses Projekt wurde von 2012 bis 2016 aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter den Förderkennzeichen 01PL11083A und 01PL11083B gefördert.

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