ExpertInnenauswahl

Dr. René Krempkow

Dr. René Krempkow

/ Projektleiter an der Humboldt-Universität zu Berlin und beim Stifterverband

Persönliches Statement zu Diversity

Dem Ziel, für die Wissenschaft wie vielzitiert „die Besten zu gewinnen“ ein Stück näher zu kommen (unabhängig von z.B. Weltanschauung, Herkunft, Lebensentwürfen und natürlich Geschlecht).

Kontaktdaten

Stifterverband, Hauptstadtbüro
Pariser Platz 6
10117 Berlin
rene.krempkow[at]stifterverband.de

Ansprechbar für ...

  • Forschung
  • Qualitätssicherung, Akkreditierung
  • Hochschulmanagement, Hochschulsteuerung
  • Nachwuchsförderung, Wissenschaftliche Qualifizierung
  • Wissenschafts-, Bildungs-, und Hochschulpolitik
  • Beruf, Arbeitsmarkt

Beruflicher Werdegang

Dr. René Krempkow studierte Soziologie, Psychologie und Kommunikationswissenschaft in Dresden. Er ist derzeit als wissenschaftlicher Referent beim Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft tätig, sowie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen insbesondere in Hochschulforschung, -management und -beratung. Weitere inhaltliche Schwerpunkte seiner Arbeit neben Diversität in der Wissenschaft sind akademischen Karrieren, Leistungs- und Qualitätsbewertung sowie Anreizsysteme an Hochschulen, Indikatorentwicklung und Evaluationsforschung. Zuvor war er u.a. am Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung in Berlin (jetzt in DZHW integriert) und am Institut für Hochschulforschung Halle-Wittenberg tätig, sowie an der Technischen Universität Dresden.

Eigene Projekte, extern

  • Stifterverband, Hauptstadtbüro Berlin (seit 2015): Projekte zur Personalentwicklung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland (zusammen mit DZHW Hannover), zur Gründungsförderung von Hochschulen, zur Hochschul-Governance und zu Bildungsinvestitionen 
  • Stabsstelle QM der Humboldt-Universität zu Berlin (seit 2014): Projektleitung Absolvent/innenstudien der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie Berlin (2013-2014): Projekt „Kostenvergleich der Bachelorausbildung und der geregelten beruflichen Fortbildung“, sowie Projekte zur Hochschulfinanzierung, zur Validität von Studienanfängerprognosen und zur Diversität von (Nachwuchs-)Forschenden 
  • Institut für Forschungsinformation und Qualitätssicherung Berlin (2009-2013): Projektleitung „Governance der Hochschulmedizin“: Analysen der Effekte leistungsorientierter Mittelvergabe und Hochschulsteuerung mittels Experteninterviews, Dokumentenanalysen, standard. Online-Befragung u. Bibliometrie sowie Mitarbeit im Promovierendenpanel „ProFile“
  • Stabsstelle QM und Projekt Freiburger Absolvent/innenstudien (2008-2009): Stellvertretende Leitung der Stabsstelle Qualitätsmanagement: Konzeption und Schaffung von Strukturen zur Qualitätssicherung bei der Konzeption und beim laufenden Betrieb von Bachelor- und Masterstudiengängen; Projektleitung Absolvent/innenstudien der Universität Freiburg: Analyse der Wirkungen der Hochschulbildung sowie Darstellung von Beispielen des Potentials von Absolventenstudien für die Hochschulentwicklung  
  • Projekt „Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs“ (2006-2007): Konzeption und systematische Analyse des Systems der Förderung des wissenschaftlichen Nach¬wuchses in den einzelnen Qualifikationsphasen Deutschlands im internationalen Vergleich, insbes. Aufarbeitung verfügbarer Statistiken und Studien für den Bundesbericht wiss. Nachwuchs sowie Identifizierung von weiterem Forschungsbedarf 
  • Projekt „Erster Sächsischer Hochschulbericht“ (2004-2006): Entwicklung eines umfassenden und aussagekräftigen Indikatorensystems für die Qualität der Hochschulausbildung an sächsischen Hochschulen; dabei Einbeziehung von Hochschulstatistiken und der Befragung von 20.000 Studierenden in ganz Sachsen zu ihrer Situation
  • Projekt „SZ-Hochschul-TÜV“ (2000-2006):  Konzeption und jährliche Erarbeitung eines Studienführers Sachsen auf Grundlage von Hochschulstatistiken und Studentenbefragungen, Veröffentlichung in der Sächsischen Zeitung (wiss. Dokumentation als HoF-Arbeitsbericht 5/´06, download hier)
  • Promotionsprojekt (2000-2005): Konzeptionelle und empirische Arbeit zu Leistungsbewertung, Leistungsanreizen und QM an Hochschulen, repräsentative schriftliche Befragungen von Studierenden, Absolventen und Lehrenden; Experteninterviews mit Hochschulleitungen, Personalvertretungen und Wissenschaftlern 
  • Projekt „Dresdner Absolventenstudien“ (1999-2005): Konzeption, Durchführung und systematischer Ausbau regelmäßiger Befragungen zum beruflichen Verbleib, zur retrospektiven Bewertung des Studiums und Weiterbildungsinteressen an allen Fakultäten der TU Dresden; hochschulweite und fakultätsspezifische Auswertungen, u.a. Evaluation des Dresdner Integrierten Problemorientierten Lernens 
  • Projekt „Evaluation der Lehre an der TU Dresden“ (1998-2000): Konzeption und Umsetzung der organisatorischen und technischen Sicherstellung (mittels Scannertechnologie), flächendeckende Einführung und Weiterentwicklung eines Verfahrens für Studentenbefragungen zur Lehr-veranstaltungsqualität

Mitgliedschaften

  • seit 2009 Mitglied der EAIR - The European Higher Education Society, v.a. Vorträge, Diskussionen, Erfahrungsaustausch und Methodenentwicklung
  • seit 2006 Gründungsmitglied und von 2010 bis 2014 Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Hochschulforschung e.V. - GfHf; Gründungsmitglied der Zukunfts-AG der GfHf, dabei u.a. Ausarbeitung von Vorschlägen zu künftigen Kooperationsmöglichkeiten von Hochschul- und Bildungsforschern an einzelnen Hochschulen und Hochschulforschungsinstituten, zur wiss. Nachwuchsförderung u.ä.
  • 2006 bis 2009 Mitglied der bundesweiten Initiativgruppe im Netzwerk Absolventenstudien – NABS (koordiniert vom INCHER Kassel), Vortrag zu den Potentialen hochschul-spezifischer Absolventenstudien auf der Gründungstagung der Initiativgruppe, Mitarbeit in der Arbeitsgruppe beruflicher Verbleib für die Entwicklung eines bundesweiten Kernfragebogens (seit 2008 an ca. 60 Hochschulen eingesetzt) 
  • seit 2006 Mitglied des Institutes für Wissenschafts- und Bildungsforschung Bielefeld – IWBB; v.a. Vorträge, Diskussionen und Artikel, u.a. beim Hochschulforum Sylt  und Workshops, Erfahrungsaustausch zu Qualitätssicherung an Hochschulen und Bildungseinrichtungen, wiss. Nachwuchsförderung und Hochschulpolitik
  • 2001 bis 2005: Gründungsmitglied Landesarbeitsgemeinschaft Hochschuldidaktik Sachsen e.V. und Beauftragter des Vorstandes für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Analysen zu Fortbildungsbedarf und -interessen sowie Organisation der ersten hochschuldidaktischen Weiterbildungsangebote für wissenschaftliche Mitarbeiter, wissenschaftliche Hilfskräfte und Promovierende an der Philosophischen Fakultät und der Fakultät Sprach- und Kulturwissenschaften der TU Dresden, daneben Unterstützung der Organisation der Tage der Hochschuldidaktik Sachsen, mehrere Impulsreferate zu den Tagen der Hochschuldidaktik Sachsen

 

 

 

Ausgewählte eigene Publikationen

  • Krempkow, René/ Sembritzki, Thorben/ Schürmann, Ramona/ Winde, Mathias (2016): Personalentwicklung für den wissenschaftlichen Nachwuchs 2016. Bedarf, Angebote und Perspektiven – eine empirische Bestandsaufnahme im Zeitvergleich. Berlin: Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft (Hg.) [im Druck].
  • Krempkow, Rene (2016): Evaluation der Übergänge nach dem Bachelor – eine Herausforderung für Hochschulforschung und Hochschulmanagement. In: Harris-Hümmert, Susan/Lukas Mitterauer & Philipp Pohlenz: Wie wirken Evaluationen in Hochschulen? – erwünschte und unerwünschte Effekte. Bielefeld: UniversitätsverlagWebler [im Druck].
  • Krempkow, Rene, 2016: „Simply the Best“? Eine Evaluation der Übergänge nach dem Bachelor an der HU Berlin. Sonderauswertung zur HU-Absolvent(inn)enbefragung 2013. Stabsstelle Qualitätsmanagement der Humboldt-Universität zu Berlin (Hg.), Berlin.
  • Krempkow, Rene, (2015): Can Performance-based Funding enhance Diversity of Higher Education Institutions? In: Pritchard, Rosalind/ Klumpp, Matthias/ Teichler, Ulrich (eds.): Diversity and Excellence in Higher Education: Can the Challenges be Reconciled? Amsterdam: Sense Publishers, S. 231-244.
  • Dohmen, Dieter/ Krempkow, Rene, (2015): Die Validität von Studienanfängerprognosen in Zeiten zunehmender Heterogenität von Studierendenpopulationen. In: Harris-Hümmert, Susan/Lukas Mitterauer & Philipp Pohlenz: Heterogenität der Studierenden: Herausforderung für die Qualitätsentwicklung in Studium und Lehre, neuer Fokus für die Evaluation? Bielefeld: UniversitätsverlagWebler, S. 7-35. 
  • Krempkow, Rene/ Huber, Nathalie/ Winkelhage, Jeannette, 2014: Warum verlassen Promovierte die Wissenschaft oder bleiben? Ein  Überblick zum (gewünschten) beruflichen Verbleib nach der Promotion. In: Qualität in der Wissenschaft (QiW) 4/2014, S. 96-106.
  • Krempkow, Rene, 2014: Can Performance Measurement and PBF enhance Diversity of Higher Education Institutions? Paper for the EAIR 36th Annual Forum: Higher Education Diversity and Excellence for Society. University of Duisburg-Essen, 27.-30.08.2014 Essen.
  • Krempkow, Rene/ Dohmen, Dieter, 2014: The prognostic validity of student enrolment prognoses in times of increasing heterogenity of student populations. In: Schmidt, Monika/ Bargel, Tino: Expansion of Higher Education. New students, more problems? Hefte zur Bildungs- und Hochschulforschung Nr. 73, S. 94-100.    
  • Krempkow, Rene/ Pohlenz, Phillip/ Huber, Nathalie (Hrsg.), 2014: Diversity Management und Diversität in der Wissenschaft. Bielefeld: Universitätsverlag Webler. 
  • Pittius, Katrin/ Janson, Kerstin/ Krempkow, Rene, 2014: Im Westen nichts Neues? Zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei Nachwuchsforschenden als Bestandteil der Diversität von Lebensentwürfen in der Wissenschaft. In: Krempkow, Rene/ Pohlenz, Phillip/ Huber, Nathalie (Hrsg.): Diversity Management und Diversität in der Wissenschaft. Bielefeld: Universitätsverlag Webler. S. 311-330.
  • Krempkow, Rene/ Kamm, Ruth, 2012: Leistungsbewertung unter Berücksichtigung institutioneller Diversität deutscher Hochschulen: Ein Weg zur Förderung von Vielfalt? In: Klein, Ute/Heitzmann, Daniela: Diversity und Hochschule. Teilhabebarrieren und Strategien zur Gestaltung von Vielfalt. Weinheim: Juventa, S. 164-181.
  • Krempkow, René, 2012: Kann mit leistungsorientierter Mittelvergabe die Chancengerechtigkeit für Nachwuchswissenschaftler/innen mit Migrationshintergrund gefördert werden? die hochschule 1/2012, S. 143-153.
  • Krempkow, René in cooperation with Kamm, Ruth, 2012: Models to capture and support diversities in European universities, in: Schmidt, Monika / Bargel, Tino (Ed.): The Bologna Process as a Challenge for Students. Hefte zur Bildungs- und Hochschulforschung 65. Konstanz: Arbeitsgruppe Hochschulforschung, Universität Konstanz, S. 131-136.
  • Kamm, Ruth / Krempkow, René, 2010: Ist leistungsorientierte Mittelvergabe im Hochschulbereich „gerecht“ gestaltbar? Qualität in der Wissenschaft (QiW), Nr. 3/2010, S. 71-78.
  • Krempkow, René, 2009: (Selbst)Selektionen zur Promotion. Ansätze zur Schätzung von Selektivität bei Zugang und Verlauf mit Hilfe von Absolventenbefragungen und Hochschulstatistiken, in: Bülow-Schramm, Margret (Hg.): Hochschulzugang und Übergänge in der Hochschule: Selektionsprozesse und Ungleichheiten. 3. Jahrestagung der Gesellschaft für Hochschulforschung in Hamburg 2008. Frankfurt: Peter Lang Verlag, S. 197-213.
  • Krempkow, René / Pittius, Katrin 2007: Welche Chancen haben Nachwuchswissenschaftlerinnen an sächsischen Hochschulen? Beiträge zur Hochschulforschung Nr. 2/2007, S. 98-123.

Persönliches Statement zu KomDiM

Zusammenarbeit zu einem aus Sicht vieler Hochschulforscher an Relevanz eher noch zunehmendem Zukunftsthema der Wissenschafts- und Hochschulforschung: Diversität in der Wissenschaft

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