Projektauswahl

PROMI - Promotion inklusive

Beschreibung

Im Rahmen des Projektes PROMI - Promotion inklusive erhalten insgesamt 45 Hochschulabsolvent_innen mit einer Behinderung die Möglichkeit zur Promotion. Dazu wurden in den Jahren 2013 bis 2015 in drei Jahrgängen 45 zusätzliche halbe Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter_innen an 21 Partner-Hochschulen in ganz Deutschland eingerichtet.

Bei den Promotionsstellen handelt es sich um 3-jährige sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Der Vorteil: Die Promovierenden sind sozial abgesichert und es besteht ein Rechtsanspruch auf notwendige berufliche Reha-Leistungen, sodass gemäß dem Motto "Promotion inklusive" barrierefrei promoviert werden kann!

Im Rahmen des Projektes finden zudem regelmäßige interdisziplinäre Netzwerktreffen statt, bei denen die Promovierenden aus ganz Deutschland zusammenkommen und sich über Vorträge, Workshops, etc. weiterqualifizieren sowie untereinander und mit potentiellen Arbeitgeber_innen vernetzen können.

Die zentralen Projektziele sind:

- Die Etablierung nachhaltiger Strukturen und neuer Zugangsmöglichkeiten für schwerbehinderte Studierende und Mitarbeitende an den teilnehmenden Universitäten
- Die Bildung bundesweiter Netzwerke zu der Thematik
- Die Erarbeitung von Handlungshilfen für Betroffene und Arbeitgeber auf Grundlage der Projektevaluation
- Unterstützung des Empowerment der Betroffenen und Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema hochqualifizierter Menschen mit Behinderung
- Potential und Leistungsfähigkeit hochqualifizierter Menschen mit Behinderung auch vor dem Hintergrund der Fachkräftediskussion verdeutlichen

Die Leitung des Projektes sowie die wissenschaftliche Begleitung und Evaluation liegen beim Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation (Prof. Dr. Mathilde Niehaus) und dem Lehrstuhl für Pädagogik und Rehabilitation hörgeschädigter Menschen (Prof. Dr. Thomas Kaul) der Universität zu Köln.

Kooperationspartner sind der Arbeitgeberservice Schwerbehinderte Akademiker der ZAV der Bundesagentur für Arbeit und das Unternehmensforum, das die Brücke zur Wirtschaft herstellt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds (BMAS) gefördert.

Seit Ende des Jahres 2015 sind alle 45 Stellen im Projekt besetzt.

Im März 2016 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eine Verlängerung der Projektförderung bewilligt. Auf begründeten individuellen Antrag und unter der Voraussetzung, dass die Universitäten 50% Eigenmittel beisteuern, können nun die Promotionsstellen der 45 Promovierenden im Projekt um bis zu zwei Jahre verlängert werden, falls die ursprüngliche Dauer von drei Jahren nicht ausreicht um das Promotionsvorhaben erfolgreich abzuschließen.

Mehr Informationen finden Sie unter: promi.uni-koeln.de

Zielgruppen

Studierende, Studierendenorganisationen, Verwaltung / zentrale Einrichtungen, Nachwuchs, MitarbeiterInnen, Führungskräfte / EntscheiderInnen, Forscherinnen und Forscher

Projektbezug

  • Studium, Lehre
  • Forschung
  • Hochschulmanagement, Hochschulsteuerung
  • Nachwuchsförderung, Wissenschaftliche Qualifizierung
  • Wissenschafts-, Bildungs-, und Hochschulpolitik
  • Beruf, Arbeitsmarkt
  • Übergänge: Schule, Hochschule, Beruf

Diversitykategorie

  • Heterogenität der Bildungshintergründe
  • physischen und psychischen Belastbarkeit
  • Weitere

Kontaktdaten

Prof. Dr. Mathilde Niehaus, Prof. Dr. Thomas Kaul
Universität zu Köln
Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation
Herbert-Lewin-Strasse 2
50931 Köln
Website

Kooperationspartner: Arbeitgeberservice Schwerbehinderte Akademiker der ZAV, UnternehmensForum

Unterstützt durch: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Laufzeit: 01.08.2013 - 28.02.2021

Stichworte: Promotion, Behinderung, Inklusion, Hochschule, Universität, wissenschaftliche Mitarbeiter

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Ein Projekt der Universität Duisburg-Essen und der Technischen Hochschule Köln. Dieses Projekt wurde von 2012 bis 2016 aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter den Förderkennzeichen 01PL11083A und 01PL11083B gefördert.

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