Archivierte Nachrichten (2013)

19.12.2013

KomDiM zu Gast ... an der Hochschule Ruhr West

Visualisierung von Selbststudium, Beratung und Forschen

Erster Diversity-Tag für Fachhochschulen in NRW vom 19.12.2013

„Was ist das Problem?“ – Diversität als Potential für die Lehre nutzen

„Wertschätzung von Vielfalt“ – dieser Leitgedanke des Diversity Managements hat längst Einzug in die Hochschulen gefunden. Die sich stetig  verändernde  Zusammensetzung  der  Gesellschaft  und  die zunehmende Internationalisierung fordern einen angemessenen Umgang nicht nur mit ethnischer und kultureller Vielfalt. Als Schlüsselqualifikation gilt nun auch viel allgemeiner der Umgang mit lehr- und lernrelevanter  Diversität.

Was ist also das Problem? Problem Based Learning und ähnliche Ansätze bieten Potentiale, um Diversität für die Lehre und die Kompetenzentwicklung einer diversen Studierendenschaft zu nutzen. Dabei spielen Beratung, Selbststudium und Forschung eine wichtige Rolle. Die Tagung richtet sich an alle Lehrenden und Interessierten an Fachhochschulen, die eine qualitativ hochwertige Lehre voranbringen wollen.

Der erste Diversity Tag für Fachhochschulen in NRW in der "Reihe KomDiM zu Gast" fand am 19.12.2013 an der Hochschule Ruhr West statt. Weitere werden folgen.

Programm

Die Vielfalt der Menschen im Mittelpunkt

Institut für Diversitätsforschung der Universität Göttingen in der Historischen Sternwarte eröffnet

Die Aktivitäten der Universität Göttingen auf dem Gebiet der Diversitätsforschung werden ab diesem Semester mit einem eigenen Institut gebündelt: Das Institut für Diversitätsforschung unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea D. Bührmann ist an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät angesiedelt. Am Donnerstag, 14. November 2013, wurde es in der Historischen Sternwarte vor rund 150 Gästen feierlich eröffnet. „Mit diesem Institut können wir unsere Forschungs- und Lehraktivitäten in der Diversitätsforschung bündeln und gezielt weiterentwickeln“, so Prof. Bührmann. Das Institut wird vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert.

Der Begriff Diversität beschreibt zunächst die Vielfalt der Menschen, die sich unter anderem im Hinblick auf Geschlecht, den sozialen und ethnischen Hintergrund, Alter, Lebensweise und sexuelle Orientierung, körperliche Konstitution und Religionszugehörigkeit unterscheiden. „Diversität spielt in ganz unterschiedlichen Bereichen eine Rolle, beispielsweise in Bezug auf Diskriminierung oder bei sozialer Ungleichheit. Das Institut setzt sich deshalb mit aktuellen gesellschaftlichen Diversifizierungsprozessen auseinander“, sagt Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Präsidentin der Universität Göttingen. „Verantwortlich für Diversifizierungsprozesse sind zum Beispiel die zunehmende Globalisierung der Wirtschaftsströme und die fortschreitende Individualisierung“, sagt Prof. Bührmann. In der Diversitätsforschung gehe es darum, nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Dimensionen menschlicher Vielfalt zu fragen. „ Darüber hinaus sollen sich Studierende mit gesellschaftlichen Diversifizierungsprozessen und deren Folgen theoretisch und empirisch auseinandersetzen“, so Prof. Bührmann.

Institut für Diversitätsforschung

06.11.2013

Call for Posters: Diversity? Ja bitte!

Mit seinem neuen Plakatwettbewerb lädt das Deutsche Studentenwerk (DSW) die Design-Studierenden in ganz Deutschland ein, ein komplexes hochschulpolitisches Thema in Bilder zu übersetzen: die zunehmende soziale Differenzierung und Diversifizierung der Studierenden.

„Diversity? Ja bitte!“, lautet das Motto des inzwischen 28. DSW-Plakatwettbewerbs. In der Ausschreibung heißt es: „Die Studierendenschaft wird vielgestaltiger, unterschiedlicher, bunter.“

In seiner Wettbewerbsausschreibung fasst das DSW den „Diversity“-Begriff sehr breit und zählt neben Studierenden-Gruppen wie Studierenden mit Kind oder Studierenden mit Behinderung auch die ausländischen Studierenden dazu, Studierende mit Migrationshintergrund, Teilzeit-Studierende oder Studierende in Dualen Studiengängen. Geschlecht, Alter, sozialer oder ökonomischer Status, Religion, sexuelle Orientierung und viele weitere Kategorien könnten für „Diversity“ herangezogen werden.

Der Verband begrüßt ausdrücklich, dass die Studierenden noch unterschiedlicher werden und erhofft sich von den Design-Studierenden „positive, lustige, überraschende, provokante, hintergründige, tiefsinnige, überrumpelnde“ Plakate. „Sagt Ja zu Diversity!“, lautet die Aufforderung.

Teilnahmeberechtigt sind Studierende aus den Studiengängen Grafik-Design, Visuelle Kommunikation und Kommunikations-Design. Bis zum 5. Dezember 2013 können sich die Design-Studierenden, einzeln oder als Klassen, beim DSW anmelden. Abgabetermin für die Plakate ist der 20. Februar 2014. Insgesamt werden von einer Fachjury 5.500 Euro Preisgeld verteilt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den Wettbewerb; das Museum für Kommunikation Berlin ist Kooperationspartner.

Weitere Informationen

Call for Papers für die "Beiträge zur Hochschulforschung"

Themenschwerpunkt: Durchlässigkeit an Hochschulen Angesichts des zunehmenden Trends zur Professionalisierung und Akademisierung der Arbeitswelt und des befürchteten Mangels an hochqualifizierten Arbeitskräften stehen Fragen der Gestaltung von Durchlässigkeit zwischen Schule und Hochschule, beim Hochschulzugang sowie zwischen Berufsbildung und Hochschule im Blickpunkt der Bildungspolitik. Im Zusammenhang des Bologna- und des Kopenhagen-Prozesses sowie des Europäischen Qualifikationsrahmens werden auf europäischer Ebene begleitend organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen thematisiert. Viele Forschungsprojekte wenden sich dem Thema Durchlässigkeit zu. Die „Beiträge zur Hochschulforschung“ wollen dies zum Anlass für ein Themenheft nehmen, bei dem unterschiedliche Ebenen und Aspekte des Themas Durchlässigkeit zur Sprache kommen können, beispielsweise: 

  • Wandel von Bildungs- und Berufsbiographien 
  • Öffnung der Hochschulen für neue, nicht-traditionelle Zielgruppen (beruflich Qualifizierte, Studierende ohne Abitur, Migranten …) 
  • „Diversity management“ als Strategie der Hochschule 
  • Flexible Studienformate wie Teilzeit- , Modul-, berufsbegleitendes und duales Studium 
  • Konzepte für Lebenslanges Lernen und Weiterbildung an Hochschulen
  • Offene Hochschulen (open universities) in nationaler und internationaler Perspektive 
  • Durchlässigkeit im Bereich des Hochschulpersonals (zwischen Hochschule und Wirtschaft, Rückkehrer aus dem Ausland ...)

Die Artikel sollen einen hochschulübergreifenden Bezug aufweisen und Fragen von allgemeiner Bedeutung aufgreifen, die für eine breite multidisziplinäre Leserschaft im Bereich der Hochschulforschung, in Hochschulen und Wissenschaftsverwaltungen von Interesse sind. Erwünscht sind Überblicksartikel, Vergleichsstudien sowie quantitative und qualitative Analysen auf breiter Basis. Alle Manuskripte durchlaufen ein Review-Verfahren durch unabhängige Gutachter (double blind).

Frist für die Einreichung von Manuskripten ist der 15.03.2014 Weitere Informationen über die Zeitschrift und Hinweise für Autoren finden Sie hier: www.bzh.bayern.de

Studium und Lehre - Qualitätssicherung - Studiengangsentwicklung

Cover des Bandes
Cover des Bandes

Der zweite Band des 'Kompendium für Diversity Management in Studium und Lehre' ist fertiggestellt. Der Band versammelt zu den Themenschwerpunkten 'Studium und Lehre - Qualitätssicherung - Studiengangsentwicklung' Beiträge aus dem Neuen Handbuch Hochschullehre

Mitglieder der Expertise-Datenbank von KomDiM können hier auf diesen sowie den ersten Band zum Thema 'Beratung – Personalentwicklung – Hochschulsteuerung' zugreifen. Weitere Bände - entlang der Ansprachekategorien aus der Expertise-Datenbank - sind in Planung.

Inhaltsverzeichnis, Vorwort und Einleitung des Bandes (PDF).

15.02.2013

Save the date: KomDiM-Tagung

Am 15 Februar 2013 veranstaltet KomDiM die erste große Tagung in Düsseldorf. Wir wollen Ihnen die Möglichkeit bieten, sich mit Akteuren anderer Hochschulen zum Thema „Diversity-Management in Studium und Lehre“ auszutauschen und zu vernetzen. Für die Eröffnungsrede konnten wir Svenja Schulze (Ministerin für Wissenschaft, Innovation und Forschung des Landes NRW) gewinnen.

Wir laden Sie ein, sich diesen Termin schon heute vorzumerken.

28.08.2013

Material zum Weiterverwenden und Anpassen „Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien“ ist online!

Seit dem 28.8. ist das „Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien“ (L3T), herausgegeben von Sandra Schön und Martin Ebner, in seiner zweiten Ausgabe online. Das Buch ist als freie Lernressource online veröffentlicht und steht komplett unter Creative Commons-Lizenz CC-BY-SA. Das bedeutet, dass Beiträge übernommen und angepasst werden dürfen, wenn die die Urheber namentlich genannt werden und das neu entstandene Werk unter derselben Lizenz veröffentlicht wird.

KomDiM war mit einem Camp an der FH Köln bei dem Projekt beteiligt, bei dem insgesamt acht L3T-Camps im deutschsprachigen Raum die Autorinnen und Autoren sowie die zahlreichen Aktiven aus der Community unterstützten. Koordiniert wurde in dem Camp in der Hochschulbibliothek der FH der Gender- und Zitationscheck, der nach dem Lektorat Zitationsweisen und Gendering in den Kapiteln überprüfte. Dabei wurden auch umfangreiche Erfahrungen mit verschiedenen Vorgehensweisen beim Gendering gesammelt.

KomDiM wird ggf. Texte als Material übernehmen und anpassen / weiterentwickeln. 

Website des Projekts L3T

Ausführliche Pressemeldung auf der Webseite der FH Köln

CfP: Diversity – interdisziplinäre Perspektiven - 15.9.

Gesucht werden ReferentInnen, die bereits zum Thema diversity gearbeitet haben oder dies planen. Der Fokus der Arbeiten soll vor allem auf den unterschiedlichen Forschungsbezügen liegen, die sich in verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen rund um den Themenkomplex diversity herausgebildet haben. 

Veranstaltung des Gleichstellungsbüros der Universität Leipzig in Kooperation mit der Koordinierungsstelle zur Förderung der Chancengleichheit an sächsischen Universitäten und Hochschulen.

Webseite zum Call for Papers

23.09.2013

Workshop 'Wissenschaft hat viele Gesichter - Dimension: Sexuelle Identität'

Schätzungen von Fachleuten zufolge sind fünf bis sieben Prozent der Bevölkerung gleichgeschlechtlich orientiert – dies trifft genauso auf Hochschulangehörige zu. Was bedeutet das für den Lebensraum Hochschule? Wie kann die Hochschule für ein tolerantes und respektvolles Klima sorgen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich am 23. September 2013 der Workshop "Sexuelle Identität" des NRW-Wissenschaftsministeriums an der Universität zu Köln. Der Workshop bezieht sich auf den NRW-Aktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt – gegen Homo- und Transphobie. Dabei geht es um die Akzeptanz von Menschen, die lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, transsexuell oder intersexuell (LSBTTI) leben. Das gilt für die gesamte Hochschule ebenso wie für die Verankerung als Querschnittthema in Lehre und Forschung. Hochschulpartner ist die Universität zu Köln, wo vor 30 Jahren bundesweit eines der ersten Lesben- und Schwulenreferate gegründet wurde.

http://www.wissenschaft.nrw.de/hochschule/hochschulen-in-nrw/vielfalt-als-chance/

Europa-Universität Viadrina als herausragendes Vorbild für chanchengerechte Hochschulen ausgezeichnet

Europa-Universität Viadrina unter den Top 10 im Professorinnenprogramm II – „Herausragendes Vorbild für chancengerechte Hochschulen“

Die Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) hat eine Spitzenbewertung bei der Begutachtung der Gleichstellungskonzepte für das Professorinnenprogramm II erzielt und wird von der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) als eine der zehn besten Hochschulen bundesweit genannt. 

Pressemeldung

Tagungsbericht der Diversity Tagung vom 11. Juni in München online

Im Mittelpunkt der Diversity-Tagung am 11. Juni 2013 in München stand die Frage, welche Maßnahmen und Instrumente sich für die Bedarfe von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) besonders eignen.

Beispiele hierzu finden Sie im Tagungsbericht auf der IDM-Internetseite. 

Tagungsbericht

11.06.2013

Deutscher Diversity Preis 2013 für ProSALAMANDER

Als innovativstes Diversity-Projekt in Deutschland ist jetzt das Nachqualifizierungsprogramm ProSALAMANDER mit dem Deutschen Diversity-Preis 2013 ausgezeichnet worden. Das Verbundprojekt zur Stärkung ausländischer Akademiker durch Nachqualifizierung wird nur an den Universitäten Duisburg-Essen (UDE) und Regensburg (UR) angeboten. Die Stiftung Mercator fördert ProSALAMANDER mit 2,5 Mio. Euro. 

Pressemeldung

21.06.2013

Sprachen bilden – Heterogenität und Diversität gestalten

Neun lehrerbildende Hochschulen in Niedersachsen schließen sich auf Initiative der Universität Göttingen formell zur Hochschulinitiative „Sprachen bilden – Heterogenität und Diversität gestalten“ zusammen. Beteiligt sind neben der Universität Göttingen die Technische Universität Braunschweig, die Universität Hannover, die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie die Universitäten Hildesheim, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück und Vechta.

Presssemeldung

Beiträge zu "Was ist gute Lehre - Innovative Impulse für gender- und diversitysensible Lehr- und Studienmodelle"

Die Beiträge zur Konferenz "Was ist gute Lehre - Innovative Impulse für gender- und diversitysensible Lehr- und Studienmodelle" finden Sie fast alle als PDFs auf der Konferenzwebseite.

Themen waren unter anderem

Problem-Based und Project-Based Learning

Frauen und Informatik

Kompetenzorientierung diversitätsbewusst

 

 

Studienanfängerzahlen auf Rekordhoch

2001 nahmen rund 51% der jungen Menschen in Deutschland ein Hochschulstudium auf. Diese höchste verzeichnete Studienanfängerquote lässt sich sowohl durch den doppelten Abiturjahrgang, den Wegfall des Zivildienstes aber auch durch ein gesteigertes Studieninteresse erklären.  

idw-online.de/de/news539277

Call for Papers - Diversität und Inklusion (bis 31.7.)

Für die Tagung "Diversität und Inklusion", die vom 30.-31.1.2014 in München stattfindet, ist ein Call for Papers ausgeschrieben. 

Gesucht werden Papers zu den 3 Themenblöcken

  1. Mechanismen der Inklusion / Exklusion
  2. Konzeptionen von Diversität
  3. Diversität und Organisation von Arbeit

Veranstaltet wird die Tagung gemeinsam von der DGS Sektion “Soziale Probleme und soziale Kontrolle“, der Fellow Gruppe „Inklusion bei Behinderung“ des MPI für Sozialrecht und Sozialpolitik, München und des Lehrstuhls für Diversitätssoziologie der Technischen Universität München.

Call als PDF.

Zentrum empirische Bildungsforschung

Ein neues Zentrum für Empirische Bildungsforschung eröffnen gemeinsam die Universität Tübingen und das Leibniz-Institut für Wissensmedien. Ziel ist es, Praxis und Forschung miteinander zu verbinden und den Begriff der Bildungsforschung zu weiten, sodass lebenslanges Lernen und der Einsatz von Medien eine wichtige Rolle spielen. Der Ansatz ist interdisziplinär:  Erziehungswissenschaft, Psychologie, Linguistik, Neurowissenschaften, Informatik, Kognitionswissenschaften, Soziologie und Wirtschaftswissenschaft werden in interdisziplinär angelegten Projekten integriert.

Mehr zu dem Zentrum findet sich in der Pressemitteilung des idw sowie auf der Webseite des DFG-Projektes.

Aufstiegsstipendium

Stipendien für Personen, die eine Berufs­ausbildung besonders erfolgreich absolviert haben und über eine Berufserfahrung von mindestens zwei Jahren verfügen.

Flyer zum Aufstiegsstipendium

Nationale Konferenz zur inklusiven Bildung

Am 17. und 18.6. findet im Café Moskau in Berlin die Nationale Konferenz zur inklusiven Bildung statt. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse und gute Praxisbeispiele sind Thema bei der von 

 

  • Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
  • Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung sowie
  • Stephan Dorgerloh, Präsident der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

eröffneten Konferenz. Neben Vorträgen zur Frage der Verbindungen zwischen Professionalisierung und Inklusion und einem Podiumsgespräch zur Bestandsaufnahme finden Workshops zu den Bildungsbereichen

 

 

  • Frühe Kindheit
  • Schule 
  • Berufsbildung und
  • Hochschule

statt.

Konferenzhomepage

Workshop - Beraten – Begleiten – Fördern. Diversität in Studium & Lehre

Die Hans-Böckler-Stiftung bietet in Kooperation mit KomDim einen exklusiven Fortbildungsworkshop für Vertrauensdozentinnen und -dozenten der Stiftung zum  Thema  „Diversität  in  Studium  und  Lehre  – Auswirkungen  und  Umgang  im  Hochschulalltag“  an,  der  die Beratungskompetenzen  von  Hochschullehrenden  und  Akteur/innen aus Studienberatung und Hochschuldidaktik stärkt und ausbaut. 

Wann?

Fr./Sa. 18. - 19. Oktober 2013 Ort: Dortmund (Steigenberger Hotel)

Wie?

Weitere Informationen zum Ablauf finden Sie in der Broschüre zum Workshop. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bitte richten Sie Ihre Anmeldung zusammen mit Ihren kurzen Angaben zu Erfahrungen und Interessen (Anmeldeformular) bis zum 31. Juli 2013 an shazia.saleem@boeckler.de, Projekt Chancengleichheit. Die Teilnahme an der Fortbildung ist gebührenfrei. Die Hans-Böckler-Stiftung übernimmt für Vertrauensdozent/innen der Hans-Böckler-Stiftung die Reise- und Übernachtungskosten. Weitere organisatorische Hinweise erhalten Sie zusammen mit der Anmeldebestätigung.

Material zum Workshop "Behinderung – Krankheit – Gesundheit"

Materialien (Foliensätze, Handouts) zu dem Workshop "Behinderung – Krankheit – Gesundheit" finden sich jetzt auf den Seiten der Workshopreihe "Wissenschaft hat viele Gesichter" des Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW.

Die Themen u.a.

  • zum Studium ermutigen
  • Barrierefreiheit
  • Forschungsprojekte zu "Erfolgreiche Übergänge hochqualifizierter Menschen mit Behinderung"
  • Behinderung und Studium

Der Workshop fand am 22.4.2013 an der TU Dortmund statt.

 

 

Über ein Dutzend Anträge für 2014

Die Antragsphase im Förder­programm "Diversity Management in Studium und Lehre implementieren" von KomDiM ist seit dem 15.04.2013 beendet. Mit dem Förderprogramm unterstützt das KomDiM-Zentrum Hochschulen in NRW dabei, Diversity Management strategisch (weiter-)zuentwickeln, zu bündeln und der Hochschulöffentlichkeit zugänglich zu machen. Um eine Projektförderung für 2014 haben sich 14 Hochschulen mit zwölf Einzel- und einem Kooperationsantrag beworben. 

Zum weiteren Verfahren

Programm der Programmkonferenz Qualitätspakt Lehre

Das Programm der Programmkonferenz Qualitätspakt Lehre besteht einerseits aus verschiedenen Foren mit mehreren beteiligten Hochschulen, die Foren sind unterteilt in die Themen:

Außerdem gibt es u.a. eine

  • Begrüßung durch Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung
  • Keynote von Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt, Vorsitzender des Wissenschaftsrates
  • Vorstellung dreier geförderter Hochschulkonzepte
  • Vorstellung der Programmbegleitenden Evaluation

Programmflyer

Forenübersicht

21.03.2013

Finnland untersucht die Situation der Studierenden mit CHE QUEST

Im Rahmen eines EU-Tenders arbeiten die Universitäten in Finnland mit CHE Consult zusammen. In einem Pilotprojekt wird landesweit die Studiensituation untersucht.

Meldung bei CHE-Consult.

Freie Plätze: Lehrgang "DiVersion Managing Gender & Diversity"

Das Zentrum für Weiterbildung der  Bergischen Universität Wuppertal bietet in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Managing Gender & Diversity der Technischen Universität Dortmund den 7. Lehrgang an zum Thema DiVersion Managing Gender & Diversity an. Es sind noch freie Plätze verfügbar.

 

11.03.2013

Zeppelin Universität vergibt Diversitätsstipendien

Die Zeppelin Universität möchte mit ihrem Stipendienprogramm Menschen anprechen, die "einfach anders sind, die Erfahrungen jenseits des Erfolgs gemacht und diese reflektiert haben."

Pressemeldung beim idw.

12.03.2013

Erfolgreiche Fachtagung "Coaching (in) Diversity"

Vom 07.-09. März fand an der FH Bund die Fachtagung "Coaching (in) Diversity – Vielfalt und Integration von Beratungsverfahren an Hochschulen" statt, die das  Zentrum für Kompetenzentwicklung für Diversity Management an Hochschulen in NRW (KomDiM) in Kooperation mit dem Netzwerk Wissenschaftscoaching, der Hans-Böckler-Stiftung sowie dem Wissenschaftlichen Dienst der FH Bund  veranstaltet hat.

Auf der Fachtagung haben sich ca. 100 Teilnehmer aus mehr als 15 verschiedenen Universitäten, Fachhochschulen und Hochschulen aus dem ganzen Bundesgebiet mit 25 Experten zu den vielfältigen Verfahren innerhalb des Coachings ausgetauscht. Schwerpunkt war dabei der erstmalige wissenschaftliche Vergleich von Beratungsverfahren und ihre Potentiale für diversitätssensible Entwicklungsprozesse im Kontext Studium und Lehre. Erstes Ergebnis der erfolgreichen Fachtagung war die Bildung von Expertisezirkeln zu konkreten Beratungsverfahren und Beratungsanliegen im Kontext Hochschule, die sowohl in Onlinenetzwerken, weiteren hochschulübergreifenden Expertisetreffen und Folgetagungen zusammenarbeiten werden. 

22.04.2013

Workshop zur Diversity-Dimension „Behinderung – Krankheit – Gesundheit “

Nicht alle Studierenden sind gleichermaßen "gesund". Laut dem Deutschen Studentenwerk sind 19 Prozent der Studierenden an deutschen Hochschulen behindert oder chronisch krank. Es liegt in der Verantwortung der Hochschulen, Studierenden mit Einschränkungen eine gleichberechtigte Teilhabe und Chancengleichheit zu ermöglichen.

Wie kann das gelingen? Reicht es, Barrieren zu beseitigen und Nachteile in den Studien- und Prüfungsordnungen auszugleichen? Wie sensibel ist das Hochschulpersonal? Welche Potenziale bringen Studierende mit physischen oder psychischen Behinderungen mit? Wie reagieren Hochschulen auf Studierende mit nicht sichtbaren Behinderungen? Und erschweren stark strukturierte Bachelor- und Master-Studiengänge die Inklusion zusätzlich? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des Workshops zur Diversity-Dimension „Behinderung – Krankheit – Gesundheit “ am 22. April 2013 an der TU Dortmund. Eine Anmeldung ist in Kürze auf der Workshop-Webseite des Ministeriums möglich.

31.01.2013

Diversity war Thema beim ersten Tag der Lehre des Hochschuldidaktischen Netzwerks Mittelhessen

Am 31.1 und 1.2.2013 veranstaltete das Hochschuldidaktische Netzwerk Mittelhessen (HDM) an der Justus Liebig Universität in Gießen seinen ersten "Tag der Lehre" und feierte gleichzeitig sein 5-jähriges Bestehen. Als Vertreter von KomDiM war Prof. Dr. Frank Linde eingeladen zu einem Plenarvortrag zum Thema Innovationen für das Lehren und Lernen  sowie für einen Workshop zum Thema "Diversity-Aspekte in die Lehre integrieren". Beide Angebote stießen auf reges Interesse und erzeugten lebhafte Diskussionen. 

Inklusion und Lehrerbildung

Ergebnisse der Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz am 6. Dezember 2012 in Bonn:

Künftig kommt den pädagogischen und didaktischen Basisqualifikationen im Umgang mit Heterogenität und Inklusion eine noch höhere Bedeutung zu.

Mehr auf den Seiten der KMK

 

Jede fünfte Hochschule bereitet Lehramtsstudierende explizit auf diese Herausforderungen vor

Mehr zu dem Monitor Lehrerbildung auf den Seiten des CHE

 

07.02.2013

Tagungsbeiträge - Übergänge, Herkunft, Alter, Demographie

Die Beitrage der Referentinnen und Referenten verschiedener - hier angekündigter - Tagung finden Sie mittlerweile online:

 

 

14.01.2013

Wissenschaft hat viele Gesichter - Alter

Künftig treffen in Hörsälen und Laboren Menschen aufeinander, die sich in unterschiedlichen Lebensphasen befinden: Berufstätige, 17-jährige Studienanfängerinnen und -anfänger sowie Seniorinnen und Senioren werden gemeinsam forschen, lernen und diskutieren. Wie werden sich die Hochschulen wandeln, wenn immer mehr Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen auf den Campus kommen? Welche Angebote findet man an Hochschulen? Was bedeutet das für die Lehre und die Studienberatung?

Mit diesen und vielen anderen Fragen beschäftigt sich der Diversity-Workshop des NRW-Wissenschaftsministerium zur Dimension "Alter" (Programm) am 14. Januar 2013, ab 9.30 Uhr, an der FernUniversität Hagen. Anmeldung und weitere Infos.

 

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