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Christiane Hellwig

Christiane Hellwig:
Workshop: Zwischen Anforderung und Selbstbestimmung –Lehre integrativ betrachtet 

Heterogenität, Diversität, Vielfalt – mit diesen Leitworten ist die Ambition benannt, soziale Verschiedenartigkeit konstruktiv nutzen zu wollen. Auch in der Lehre bezieht sich dieser Anspruch auf die Ressourcennutzung und -förderung der Individualität. „Offen“ denken, sein und handeln, ist ein Appell zur Umsetzung der Leitworte.

Doch der Bedarf nach Offenheit steht manchmal im Kontrast zum Bedürfnis nach Orientierung und kann Widerstand erwirken. Was also braucht Lehre, bzw. brauchen die Studierenden und die Lehrenden, um diese Offenheit (aus-) halten zu können? Wie können in Zeiten, in denen alles möglich zu werden scheint, eigene Werte geschützt und gleichzeitig fremde konstruktiv genutzt werden?

Es ist eine integrative, personorientierte Halttung, als Fundament und Rahmen, die eine solche - kreative - Entwicklung erst möglich werden lässt; es ist die Schaffung eines Lehr-Rahmens, in dem verhaltensbezogene, individuelle Aspekte sich entfalten können; in dem eigene Werte sorglos kommuniziert und mit ihren Ressourcen integrativ genutzt werden können. Diese Haltung muss ihren Ursprung beim Einzelnen nehmen und ist Conditio sine qua non, wenn Wert-schätzung und Bewusstsein für die Einzigartigkeit jedes Individuums nicht nur gefordert, sondern gelebt werden soll - wenn Lehre offen und vielfältig verwirklicht werden will.

Welche Voraussetzungen dazu beim Einzelnen gegeben sein müssen, was diese bewirken und wie sie umgesetzt werden können, sind Inhalte des Workshops. In Verbindung von theoretischen Inputs und Praxisbeispielen werden die Themen bearbeitet. Eigene Fälle aus den Lehrveranstaltungen können dazu gerne eingebracht werden.

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