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Dr. Elke Bosse
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Julia Mergner

Dr. Elke Bosse und Julia Mergner:
Workshop: Diversity-Aktivitäten als Lösung – aber wofür eigentlich?

Mit Begriffen wie „Diversität“ und „Heterogenität“ werden im hochschulpolitischen Diskurs sowohl unterschiedliche soziale Zugehörigkeiten als auch divergierende individuelle Voraus­setzungen, Fähigkeiten und Ziele von Studierenden relevant gesetzt (Wissenschaftsrat, 2013). Mit Blick auf ausgewählte Studienabschnitte (z.B. Studieneingangsphase) und Fachrichtungen (z.B. Ingenieurwissenschaften) wird zugleich ein Handlungsbedarf konstatiert, dem viele Hoch­schulen mit Diversity-Aktivitäten auf der Makro-Ebene des Hochschulmanagements, der Meso-Ebene der Programmentwicklung und/oder der Mikro-Ebene der Gestaltung von Lehr-Lern­prozessen begegnen (HRK nexus, 2013). Die von den Hochschulen entwickelten „Lösungen“ sind allerdings nicht nur unterschiedlich weitreichend, sondern fokussieren auch ganz unter­schiedliche Heterogenitätsaspekte. Zusammen mit der hochschulübergreifenden Systematisierung von Diversity-Aktivitäten stellt sich somit die Frage, welche Diversity-Perspektive ihnen jeweils zugrundeliegt, d.h. welche Chancen und Herausforderungen Heterogenität aus Sicht einzelner Hochschulen mit sich bringt.

Der Workshop geht dieser Frage am Beispiel des Qualitätspakts Lehre nach, der laut Ausschrei­bung die Förderung von „Maßnahmen […] zur Ausgestaltung der Studieneingangsphase im Hinblick auf eine heterogener zusammengesetzte Studierendenschaft“ (BMBF, 2010) umfasst. Zur Einführung werden zunächst Analyseergebnisse aus dem BMBF-Begleitforschungsprojekt „Studierfähigkeit - institutionelle Förderung und studienrelevante Heterogenität (StuFHe)“ vorgestellt, das Diversity-Aktivitäten von Hochschulen in der Studieneingangsphase untersucht. Der im Rahmen von StuFHe entwickelte Systematisierungsansatz soll anschließend in Kleingruppenarbeit überprüft und mit Beispielen aus den vertretenen Hochschulen ergänzt werden. Die Abschlussdiskussion zielt darauf ab, Diversity-Perspektiven und -Aktivitäten hochschulübergreifend zu vergleichen, um bisherige Schwerpunkte zu identifizieren und Ansatzpunkte für die weitere Lehr- und Hochschulentwicklung zu gewinnen.

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